Basic Informations

Feature Film / Switzerland / 98 min

pricipal shooting – September & October 2016

postproduction – November until September 2017

Filmcrew

Producer – Simon Hesse

Co-Producers – Cyrill Gerber, Michel Morales, Batbayar Chogsom & Urs Fitze

Director – Batbayar Chogsom

D.o.P. – Simon Bitterli

Music – Urs Bollhalder

production informations

A Hesse Film Production

in co-production with

Milan Film AG & Aviv Pictures GmbH & Chogsom Film & Schweizer Radio & Fernsehen SRF

 

 

 

«Out of Paradise» is a very universal story, and a personal as well. Nowadays when our society has less and less time to reflect on our rapidly changing world. We feel it is a perfect time to bring this story to the big screen.

Batbayar Chogsom, Director

 

«Out of Paradise» is now in the final stages of postproduction.

 

 

Während der Taxifahrer JACK und seine Mutter in der Grossstadt Ulaanbaatar ein Leben ohne soziale Sicherheit führen, geht es beim Nomadenehepaar DORJ und SUREN in der mongolischen Steppe scheinbar ruhig und geordnet zu. Doch das Paar erwartet mit Sorge die bevorstehende Geburt ihres ersten Kindes. Bei einer Routineuntersuchung gibt der Landarzt weiteren Anlass zu Sorgen und rät den beiden, für die Entbindung sicherheitshalber in ein modernes Spital im weit entfernten Ulaanbaatar zu gehen. Denn nach zwei Fehlgeburten sollten sie kein Risiko mehr eingehen und sich der modernen Technik anvertrauen. Die Angst vor einer erneuten Fehlgeburt verstärkt sich zudem, als ihnen ein Schamane voraussagt, dass in naher Zukunft jemand sterben wird.

Da die beiden Nomaden nicht Auto fahren können, fahren sie mit einem jungen Mann namens GANBAA mit. Schon von Anfang an herrschen Spannungen zwischen den beiden Männern. Dorj ist frustriert, weil er abhängig ist von anderen. Suren hingegen hat Mühe mit Dorjs Unbeherrschtheit. Die Anspannung eskaliert während einer riskanten Flussüberquerung, als bei Suren plötzlich die Wehen einsetzen.

Im städtischen Spital von Ulaanbaatar erfährt Suren, dass sie zur Überwachung im Spital bleiben muss. Weil Suren und Dorj aber die Überweisungsformulare ihrer Landgemeinde nicht vorweisen können, müssen sie die Spitalkosten in bar bezahlen - Geld, das sie nicht haben. Suren gibt ihrem Mann ihre goldenen Ohrringe, ein Hochzeitsgeschenk von Dorj, damit er sie in der Stadt verkauft. Als dieser im Pfandhaus ankommt, hat er jedoch nur noch einen Ohrring, den zweiten muss er verloren haben. Und einen Ring will niemand haben.

Nach dem erfolglosen Verkaufsversuch geht Dorj niedergeschlagen in eine Bar. Eine junge Frau, SARAA, versucht mit ihm zu flirten, worauf er zunächst mit Ablehnung reagiert. Als er sich ihr gegenüber aber doch öffnet und ihr von seinen Sorgen erzählt, schlägt Saraa vor, er solle an einem Karaoke-Wettbewerb teilnehmen und damit das nötige Geld gewinnen, um den Spitalaufenthalt und die Geburt zu bezahlen. Nach einem holprigen Start gelingt es Dorj, das Publikum mit seinem Gesang für sich zu gewinnen.

Saraa und Dorj verbringen eine Nacht im Hotel. Als Dorj ruhig schläft, ruft Saraas Zuhälter Jack an. Er verlangt das Geld, welches Saraa diese Nacht erwirtschaftet hat – aber Saraa hat von Dorj kein Geld verlangt. Jack droht ihr, worauf Saraa Dorjs Geld nimmt und damit zu Jack geht. Sie händigt ihm widerwillig das gestohlene Portemonnaie aus und erzählt, dass Dorj für ihren „Dienst“ nicht bezahlt hat. Jack wird wütend und entscheidet, Dorj vor dem Hotel abzufangen. Auf einem verlassenen Platz versuchen Jack und seine Kumpels Geld aus Dorj rauszuprügeln. Doch Dorj wehrt sich und verletzt dabei Jack tödlich. Die drei Kumpels machen sie sich mit Jacks Leiche davon.

Am nächsten Morgen wacht Dorj vom Kampf gezeichnet auf einer Müllhalde auf, als sein Mobiltelefon klingelt. Er erfährt von seiner Frau, dass er Vater geworden ist. Als Dorj im Spital ankommt, zeigt Suren ihm den Ohrring, den er offenbar im Spitalkorridor verloren hat. Auf die Frage, woher das Geld stammt, das er zur Begleichung der Krankenhausrechnung aus seinem Stiefel gezogen hat, kann er ihr die wahre Geschichte jedoch nicht erzählen und verlässt nach einem Streit das Krankenhaus.

Es sieht so aus, als würden die beiden von nun an getrennte Wege gehen. Doch als Suren mit dem Kind von einem Verwandten nach Hause gefahren wird, sieht sie Dorj an einer Kreuzung mitten in der mongolischen Wüste stehen...